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GTA V Tourbus

Ein Tourbus des Unternehmens

Vinewood Star Tours ist ein Tourismusunternehmen aus Grand Theft Auto V, das Sightseeing-Touren durch die Los Santoser Villenviertel in Vinewood anbietet. Als Fahrzeug dient dafür der Tourbus. Der Spieler kann solche Rundfahrten selbst miterleben, indem er sich in einen mit einer Frau besetzten Tourbus setzt und 40 Dollar zahlt. Die Reiseführerin redet stets englisch, laut Schildern wird die Tour noch auf Chinesisch, Deutsch (Flagge ist verkehrt herum abgebildet), Französisch, Spanisch und Thailändisch angeboten. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet.

Tour 1

  • Frau: Ich bin vertraglich verpflichtet, Sie aufzufordern, den Gurt anzulegen. Es ist Showtime! Vinewood wird oft auch als die Welthauptstadt der Analbleichung bezeichnet. Auf Ihrer rechten Seite sehen Sie das weltberühmte Gentry Manor Hotel. Ein legendärer Party-Ort für Schauspieler und Rockstars... und für Leute, die versuchen, mit Schauspielern und Rockstars zu schlafen. Es wurde 1921 gebaut und war im Laufe der Jahre Schauplatz einiger klassischer Vinewood-Skandale. Einer meiner Favoriten war Al Di Napolis Überdosis im Jahr 2002, nachdem ein Schimpanse ihm eine Wasserpistole voller Drogen in den Kotkoffer gepustet hatte. Fantastisch! Man munkelt, dass jeden Tag mindestens zwei tote Party-Girls in den Müllcontainern im Hof liegen. Ist das nicht toll? Okay, Promijäger, macht eure Smartphones bereit... Wir nähern uns jetzt dem legendären Nachtclub „The Dungeon Crawler“. Der 1996 eröffnete Club gehört dem Schauspieler Bruce Spade, der sich eigens einen erhöhten VIP-Tisch anfertigen ließ, damit er genauso groß erscheint wie alle anderen. Es ist immer noch einer der heißesten Clubs, in dem die Promis Drogen nehmen und naive Fans abschleppen und vergewaltigen. Spielen Sie ihre Trümpfe richtig aus, dann vielleicht auch Sie! Der „Dungeon Crawler“ kam unlängst wieder in die Schlagzeilen, als der Komiker Morgan Chester angeblich den Türsteher mit seinem SUV überfahren hat, weil er nicht über einen seiner Witze gelacht hatte. Ich erinnere Sie daran, dass dies ein Nichtraucherbus ist. Es sei denn natürlich, Sie rauchen medizinisches Marihuana. Das ist okay. Oh, und jetzt zu der berüchtigten Rockbar „Tequi-La-La“. Früher war das ein Restaurant im Besitz der Mafia, wurde aber 1982 im Rahmen des „Adamsapfel in der Suppe“-Streitfalls geschlossen. Es wurde 1983 als „Tequi-La-La“ wiedereröffnet und wurde schnell zum Mekka für Hair-Metal-Bands und ihre Fans aus dem ganzen Land. Man erzählt sich, der Song „Dangerous Bastards“ von Love Fist sei nach einer Band-Party auf Meskalin mit ein paar transsexuellen Zwillingen hier entstanden. Das nächste Haus gleich vor uns ist eine der vielen Privatresidenzen des Actionfilm-Regisseurs Mark Fostenburg. Fostenburg behauptet immer noch, er sei gar nicht in der Stadt gewesen, als man eine 15-jährige Mexikanerin 2007 tot in seinem Pizzaofen fand. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt, alle Anklagen wurden fallen gelassen. Die Familie des Mädchens wohnt jetzt eine Straße weiter. Dies hier ist das Haus des Fernsehfitnessgurus „The Craze“. Sie haben vielleicht vor Kurzem gesehen, wie er sich auf „Rehab Island“ blamiert hat. Erinnert sich noch jemand von Ihnen an die 80er-Jahre? Komische Zeit. Die Leute gingen damals nicht in die Muckibude. Stattdessen hüpften sie mit Wadenwärmern und Kopfbändern vor dem Fernseher auf und ab. „The Craze“ tauschte in den 90ern sein Goldlamé-Trikot, gegen eine Crack-Pfeife ein, ist heute aber angeblich „sauber und fit wie nie zuvor“. Aus dem Vinewood-Code übersetzt bedeutet das, „er versucht ein Comeback“. Das ist das Zuhause des Promi-Wildfangs Martha Term. Als Tochter des 70er-Jahre-Comedy-Stars Joanie Term verbrachte Martha ihre Jugend als Teenie mit Komasauf-Partys, ihre frühen Zwanziger mit Koks-Feten, und seit sie 25 ist, starrt sie im Heroinrausch auf ihre Schuhe. Von ihrer Enthüllungsautobiografie über die Probleme saureicher Heranwachsender in Vinewood wurden letztes Jahr gerade mal 30 Exemplare verkauft. Gleich vor uns ein weiterer Ort, um zu sehen und gesehen zu werden in Rockford Hills – das Richman Hotel. In diesem weltberühmten Wohnpalast der Unterhaltungsindustrie versprechen seit über 100 Jahren schleimige Produzenten jungen Mädchen, sie zu Stars zu machen. Ich will ehrlich sein. Ich habe in meiner Jugend in dieser Hotelbar auch ein paar Sachen getan, für die ich mich heute schäme, aber dieses Leben ist jetzt Vergangenheit. Ich war 1991 Geschworene im Film „Letzter Wille & Testament“, aber sie haben meine Textzeile rausgeschnitten. Amüsiert sich auch jeder? Hier sehen Sie das legendäre Weazel Theater, das 1930 hier in Morningwood eröffnet wurde. Einige der größten Filme aller Zeiten feierten in diesem Kino Premiere, darunter „Blaues Blut“, „Schulter des Orion“ und „Die zahlreichen Gattinnen des Alfredo Smith“. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die umstrittene Premiere der Gladiatorenkomödie „Von Löwen und Eseln“ im Jahr 1984, als Hauptdarsteller Chip Hampton mit zwei Sklaven in Ketten über den Roten Teppich lief. Seien Sie froh, dass ich heute Morgen wieder meine Medikamente bekommen habe (lacht). Genau da vorn ist die Stelle, an der Delancey Medua nach einer Ketamin-Party die Nasenscheidewand rausfiel. Und jetzt zu unserer Linken, meine Damen und Herren, die berühmten Richards Majestic Studios. Die Schleichwerbung für Klassiker wie „Nelson in Neapel“ oder „Rum Runner“ und weniger klassische Filme wie „Vinewood-Zombie“ oder „Schulter des Orion 2“ wurde in diesen heiligen Hallen in die fertig geschnittenen Fassungen reingequetscht. Jeder hat einen Solomon-Richards-Lieblingsfilm. „Scheidung auf amerikanische Art“ hat mir echt gut geholfen in einer schwierigen Lebensphase, als ich meinen ersten Ehemann ruiniert habe. Kommt schon, schaut man sich im Mittleren Westen keine Filme an? Sie müssen doch „Verteidiger des Glaubens“ gesehen haben. Nein? Oha, ihr seid ja ’ne harte Nuss. Denken Sie daran – diese Leute sind reich und schön, und daher besser als wir. Halten Sie die Kamera am Auslöser – Promis sind dünn und schnell. Okay, Leute, raus mit den Kameras! Das hier ist der Portola Drive. Nirgendwo hat man eine bessere Chance, einen Promi in seinem natürlichen Lebensraum zu erwischen. Wie Sie sehen, hat die Rezession diesem Teil der Stadt kaum zugesetzt. Hier gibt es einige der dreistesten Highend-Designerläden des ganzen Landes. Und nun etwas unnützes Wissen für Sie: Auf dem Portola Drive wurden schon etliche Filme gedreht. Meist schreckliche Streifen über reiche Idioten. Darunter etwa die sehr erfolgreiche romantische Komödie „Schuh-Nutte“ aus dem Jahr 2005, deren Verdienst es ist, die Frauenrechtsbewegung 50 Jahre zurückgeworfen zu haben. In dem Geschäft, an dem wir gerade vorbeifahren, wurde der britische Star Charlotte Crown in der Umkleide dabei gefilmt, wie sie den gleichen Burrito immer und immer wieder gegessen und ausgekotzt hat. Genau wie ein Hund. Links sehen Sie die Stelle, wo ein Pizzajunge angeblich von Clay „PG“ Jackson aufgefordert wurde, seine Hose runterzulassen. Das ist das Epsilon Center. Allen Rothaarigen wird zum eigenen Schutz eine Kopfbedeckung empfohlen. Wenn Sie wirklich einen berühmten Prominenten sehen wollen: Dieser Laden hier ist voll davon. Nehmen Sie am Einführungskurs teil. Das... das hat mein Leben verändert. Kifflom! Sie erkennen dieses Straßenstück bestimmt wieder aus diesen Videos von Jill von Crastenburg mit der rumänischen Kugelstoßermannschaft. Finden Sie nicht auch Leute toll, die Sie noch nie getroffen haben und die Sie sofort verhaften ließen, wenn Sie auf weniger als drei Meter an Sie rankämen? Bitte sehen Sie davon ab, Fotos von ethischen Minderheiten zu machen. Es könnten Gangmitglieder sein. An der nächsten Straßenecke holte sich der Schauspieler Scott Stephens seinen berühmten Analprolaps. Und hier ist das Rathaus. Da hat der Bürgermeister sein Büro, falls das jemanden interessiert. Vielleicht erkennen Sie dieses Gebäude aus dem 20-minütigen Endkampf um die Rettung der Erde in dem Film „Invasion: Los Santos“. Erinnern Sie sich noch, wie Lazlow 2009 verhaftet wurde, wegen Masturbation mi einer Aubgerine und dem Anbrüllen von Frauen? Das ist genau hier passiert. Und hier haben wir das herrliche Oriental Theater. Am Eröffnungsabend 1928 gab es wüste Tumulte, als verzweifelte Fans versuchten, Höschenfotos des legendären Stummfilm-Stars Miriam Turner zu schießen, also etwa so wie Sie heute, nur mit echt schweren Kameras. Meine Tochter erzählt mir, es sei nicht mehr politisch korrekt, „oriental“ zu sagen, aber wenn ich da an manch andere Bezeichnung für Asiaten in den 20er-Jahren denke, hätte der Name entschieden schlimmer ausfallen können. Es gibt das Sprichwort, nach Los Santos zu kommen und sich das Oriental Theater anzusehen sei so, als reise man nach China und gehe dort in keinen Burger Shot. Ich habe nie ganz verstanden, was das bedeutet, aber... Und da wären wir wieder, auf dem Strip. Wie man hier in Vinewood sagt: „Schnitt, die Szene ist im Kasten!“ Ich hoffe, ich konnte Sie für eine Weile vom ökonomischen Niedergang ablenken. Ich möchte an dieser Stelle alle Europäer daran erinnern, dass ein Prozent eine Beleidigung ist, aber kein Trinkgeld. Genießen Sie den Rest Ihres Urlaubs.
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